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22.06.16 08:00 Alter: 1 Jahre
Kategorie: News / Presse News / Presse

Studie „Betriebliches Gesundheitsmanagement 2016“: Arbeitnehmer und die steigende Belastung am Arbeitsplatz

Die zuletzt veröffentlichte Studie „Betriebliches Gesundheitsmanagement 2016“ der pronova BKK belegt, dass immer mehr Arbeitnehmer unter steigenden Belastungen am Arbeitsplatz leiden und Maßnahmen im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement immer wichtiger werden.


Immer mehr Deutsche arbeiten am Limit: 86% der Arbeitnehmer leiden unter Stressfaktoren am Arbeitsplatz. Hauptstressfaktoren sind hierbei der ständige Termindruck, der 38% der Befragten zu schaffen macht, ein schlechtes Arbeitsklima, mit denen sich 37% konfrontiert sehen und schließlich noch der emotionale Stress der für 36% durch die Arbeit hervorgerufen wird. Anfällig für solche psychischen Belastungen am Arbeitsplatz sind vor allem jüngere Angestellte im Alter von 18 bis 39 Jahren. 91% dieser Altersgruppe sehen eine enorme emotionale Belastung durch ihre berufliche Tätigkeit. Dies sind die Ergebnisse der Studie der pronova BKK, in der 1.660 Bürger befragt wurden.

Der Chef als Vorreiter
Viele deutsche Arbeitnehmer sehen in der Arbeitsweise ihres Vorgesetzten einen wichtigen Faktor, was die Entstehung von Stresssituationen am Arbeitsplatz angeht. Ständige Erreichbarkeit, etliche Überstunden und arbeiten am Wochenende sind oftmals Eigenschaften des Chefs, die die Angestellten meist als Leitfaden sehen. Der Druck wird also von oben ausgeübt, wodurch auch 78% der Befragten ihren Chef bezüglich gesundheitsorientiertes Arbeiten nicht als Vorbild sehen. Hinzu kommt, dass immer weniger Arbeitnehmer, nur vier von zehn Angestellten, sich Zeit für eine erholsame Pause gönnen. So verlässt fast jeder Dritte kein einziges Mal am Tag seinen gewohnten Arbeitsplatz für eine längere Pause.

Der Körper als Leidtragender
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz haben nicht nur emotionale Folgen, sondern beeinflussen auch das körperliche Wohlbefinden. 67% klagen über Verspannungen im Körper, unter anderem im Nacken, die durch den ständigen Umgang mit dem Computer hervorgerufen werden. Aber auch Rückenschmerzen gehören zu den meist genannten Folgen, mit denen 63% der Befragten zu kämpfen haben. Des Weiteren kommen noch Krankheitserscheinungen wie Schlafstörungen, Unruhe und Nervosität dazu, die in der Summe zu den bekannten Krankheiten wie Burnout oder Depressionen führen.

Frauen häufiger betroffen
Gerade Frauen sind öfters von arbeitsbedingten Krankheiten geplagt. Die am häufigsten auftretenden Beschwerden sind Nackenprobleme, die 80% der weiblichen Befragten beschäftigen, als auch Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Erschöpfungserscheinungen. Oftmals verursacht auch der Versuch Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen Stress, woraus die genannten Symptome verstärkt auftreten.

Mit der BSA-Akademie gesundheitsorientiertes Arbeiten fördern
Die Studie der pronova BKK zeigt auf, dass betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) immer mehr an Bedeutung gewinnt, da die Mitarbeiter am Ende das wertvollste Kapital sind, das ein Unternehmen besitzt. Die BSA-Akademie bietet im Bereich „BGM“ Lehrgänge an, die von einer Basisqualifikation, beispielsweiße als „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement“, bis hin zum „Manager für betriebliches Gesundheitsmanagement“ reichen. Der kombinierte Unterricht, aus Fernunterricht und kompakten Präsenzphasen an bundesweiten Lehrgangszentren, ermöglicht den Teilnehmern eine optimale nebenberufliche Weiterbildung.

Weitere Informationen:
BSA-Tagesnews