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21.12.16 08:40 Alter: 188 Tage
Kategorie: News / Presse News / Presse

EU-Gesundheitsbericht: Zu viele Tote durch potenziell vermeidbare Krankheiten

Wie der jüngst veröffentlichte Bericht der Europäischen Kommission und der OECD „Gesundheit auf einen Blick: Europa 2016“ kund gab, sterben jedes Jahr rund 550.000 Europäer im arbeitsfähigen Alter an potenziell vermeidbaren Krankheiten…


Gesundheitsmanagement: Ein Thema mit Zukunft

Gesundheitsmanagement: Ein Thema mit Zukunft

Mehr als eine halbe Million der Europäer unter 65 Jahren sterben jedes Jahr, weil sie vermeidbare Gesundheitsrisiken auf sich nehmen oder nicht gut behandelt werden. Der alljährlich erscheinende Bericht „Gesundheit auf einen Blick“ gab nun wieder eine Auskunft über die jüngsten Gesundheitsentwicklungen der 28 EU-Mitgliedstaaten.

Europäer werden älter
Der Bericht konnte auch deutlich aufzeigen, dass die Lebenserwartung der Europäer immer weiter wächst. Seit dem Jahr 1990 ist diese um mehr als sechs Jahre gestiegen, so wurde 2014 der Durchschnittseuropäer 81 Jahre. Personen in den westeuropäischen Ländern, die die höchste Lebenserwartung vorweisen können, leben im Durchschnitt nach wie vor mehr als acht Jahre länger als Menschen in den mittel- und osteuropäischen Ländern.

Fettleibigkeit ein europäisches Problem
Jeder sechste Europäer kämpft, laut Aussagen des Gesundheitsberichts, mit den Folgen der Fettleibigkeit. Gerade mangelnde sportliche Betätigung aber auch falsche Ernährungsweisen seien Gründe für die steigende Zahl der fettleibigen Europäer. 2000 war es lediglich jeder neunte, der unter Fettleibigkeit litt. Bei der Eindämmung von Risikofaktoren für chronische Erkrankungen waren in Deutschland und fast allen anderen EU-Staaten laut Aussage der Autoren auch einige Erfolge zu verzeichnen. So sei beispielsweise der Alkoholkonsum bei erwachsenen Personen in Deutschland seit dem Jahr 2000 um 15 Prozent zurückgegangen. Dies ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Denn anderseits ist regelmäßiger exzessiver Alkoholkonsum in Deutschland weiter verbreitet als in den meisten anderen EU-Staaten. Ein Drittel aller Deutschen über 15 Jahren nimmt eigenen Angaben zufolge mindestens einmal monatlich größere Mengen Alkohol zu sich. Dies liegt weit über dem EU-Durchschnitt von 22 Prozent.

Altersschnitt steigt
Ebenfalls deutlich wurde, dass der Anteil der Bevölkerung von über 65 Jahren in der gesamten EU zwischen 1960 und 2015 von unter zehn auf fast 20 Prozent angestiegen ist. Schätzungen zufolge steigt der Anteil bis 2060 auf 30 Prozent an. Um die Lebensqualität auch im Alter aufrecht zu erhalten, forderten beispielsweise der EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis und OECD-Generalsekretär Ángel Gurría mehr Investitionen, insbesondere im Bereich Prävention, also für die Vorbeugung von Krankheiten.

Mit BGM-Maßnahmen die Mitarbeitergesundheit fördern
Die Branchen und Sektoren der Arbeitswelt stehen vor wirtschaftlichen, gesundheitlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Die in allen Branchen stattfindende Intensivierung und Verdichtung der Arbeitsabläufe geht nicht immer spurlos an Betrieben und Mitarbeitern vorbei. Die Beschäftigungsfähigkeit und die Gesundheit von Mitarbeitern werden zu einer bedeutenden Größe. Gesundheit rückt in den Fokus der Personalarbeit. Wer sich dem Thema „Gesundheit im Betrieb“ widmet, fördert nicht nur die Leistungsfähigkeit und die Zufriedenheit, sondern auch die Zukunftsfähigkeit seiner Firma oder Institution. Die Initiative „Gesundheit im Betrieb selbst gestalten“, die von der BSA-Akademie und ihrem Schwesterunternehmen, der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, entwickelt wurde, unterstützt Unternehmen beim Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) und qualifiziert für BGM zuständige Mitarbeiter sowie Gesundheitsberater und Dienstleister auf diesem Gebiet.

Mit der BSA-Akademie zum Präventionsexperten
Die BSA-Akademie bietet mit ihrem Fachbereich Betriebliches Gesundheitsmanagement Interessenten die Möglichkeit, sich von einer Basisqualifikation, beispielsweise der „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement“ bis hin zu der Profiqualifikation „Manager für betriebliches Gesundheitsmanagement“ weiterzubilden. Durch diese Lehrgänge werden die Teilnehmer optimal für den Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit bezüglich aktiver Gesundheitsgestaltung im Betrieb vorbereitet.

Weitere Informationen:
Fachbereich Betriebliches Gesundheitsmanagement
"Health at a Glance: Europe"