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12.04.17 11:11 Alter: 131 Tage
Kategorie: News / Presse News / Presse

Einsatz multimodaler Stressbewältigungsprogramme

Stress kann uns in jeglicher Situation begegnen, in der Beziehung, bei der Arbeit, im Freundeskreis. Doch was meinen wir eigentlich damit, wenn wir sagen, wir haben Stress und was können wir dagegen tun?


Wenn der Stress die Überhand gewinnt, wird der Mensch krank

Wenn der Stress die Überhand gewinnt, wird der Mensch krank

Der Begriff des Stresses wurde ursprünglich von dem Physiker Robert Hooke im 17. Jh. geprägt und bezeichnet eine Kraft innerhalb eines Festkörpers, die durch eine von außen wirkende Kraft hervorgerufen wird. 1936 erst führte Selye, ein österreichisch-kanadischer Arzt, den heute uns geläufigen Begriff des Stresses in der Medizin ein. Stress ist seiner Meinung nach die Reaktion des Körpers auf starke, gesundheitsgefährdende Reize. Weitere Annahmen bezüglich des Stresses stammen von Bartlett, der der Meinung war, dass jeder Mensch eine gewisse Toleranz gegenüber Stress besitzt. Wenn der Stress allerdings die Überhand gewinnt, wird der Mensch krank. 

An diesem Punkt bzw. auch bei der Prävention des zuletzt genannten Punktes setzen Stressbewältigungssysteme an. Dabei kann und muss Stress auf verschiedenen Arten und Weisen entgegengewirkt werden, da jedes Individuum anders auf Stress reagiert bzw. in unterschiedlichen Situationen von ihm betroffen ist.

Um Stress erfolgreich bewältigen zu können, gibt es verschiedene Strategien, die die Grundlage der verschiedenen Stressbewältigungsprogramme bilden. Zum einen kann Stress problemzentriert oder instrumentell bewältigt werden z.B. durch Zeitmanagement. Die Bedingungen, die Stress auslösen, sollen hier geändert werden. Stress kann ebenso auf der kognitiven Ebene entgegengewirkt werden. Dabei sollen eigene Motive und Einstellungen, die als Stressverstärker wirken, verändert werden. Eine andere Form der Stressbewältigung ist die emotionszentrierte oder auch palliative Stressbewältigung. Bei dieser Methode sollen die Emotionen wie Angst oder Ärger, die bei Stress auftreten, reguliert und kontrolliert werden.

Die meisten der Stressbewältigungsprogramme kombinieren diese Formen miteinander. Dadurch erhöht sich das für die Betroffenen vorhandene Repertoire und den Teilnehmern wird so die Möglichkeit einer flexiblen Reaktion auf unterschiedliche Situationen und Anforderungen geboten.  Da sich Stress meistens in unterschiedlichen Reaktionen, die beispielsweise sowohl kognitive als auch auch physische Folge haben können, äußert, ist der Einsatz multimodaler Stressbewältigungsprogramme empfehlenswert, um dem Stress gezielt an den Kragen gehen zu können.

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Weitere Informationen:
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