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05.07.17 14:00 Alter: 46 Tage
Kategorie: News / Presse News / Presse

Digitales BGM – das Trendthema 2017 im BGM

Digitalisierung ist in aller Munde und wird vor allem im Zusammenhang mit Industrie 4.0 oder Arbeiten 4.0 thematisiert. Doch auch im BGM werden digitale Lösungen immer präsenter. Ob Webinare zu Gesundheitsthemen, Gesundheitsapps oder der Schrittzähler am Handgelenk der Mitarbeiter – das digitale BGM ist vielfältig und findet immer mehr Beachtung.


BGM-Experten werden immer gefragter

BGM-Experten werden immer gefragter

Das digitale BGM ermöglicht die Übertragung von vorhandenen oder neu erfassten Daten im Rahmen eines BGM in ein digitales Format mit dem Ziel der Verbreitung in und über Datennetze/n. Das Portfolio des digitalen BGM reicht von Informationssystemen (z. B. Intranet) über Softwarelösungen und Apps bis hin zu Datenerfassungssystemen (z. B. Fitness-Tracker). Smartphones, Tablets und tragbare Sensoren (Wearables) sind dabei wesentliche Medien, die viele innovative Möglichkeiten eröffnen.

Laut einer Umfrage der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (2016) zur Einschätzung der zukünftigen Bedeutung des digitalen BGM, wird diesem in den kommenden 5 Jahren eine hohe Bedeutung beigemessen (N=141). Kaum verwunderlich, denn gerade die „Digital Natives“, auch bekannt als Generationen Y und Z, fordern vermehrt den Einsatz digitaler Medien in der Arbeitswelt.

Digitale Allrounder im BGM
Einer der größten Vorteile, der sich durch den Einsatz digitaler Medien im BGM ergibt, ist die transparente und schnelle Informationsbereitstellung: Unternehmen können standortübergreifend flexibel und zu jeder Zeit über anstehende betriebliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung informieren und Onlinecoachings anbieten. Auch Mitarbeiterbefragungen können über digitale Instrumente erfolgen, so dass die Möglichkeit der Teilnahme zeit- und ortsunabhängig wird. Darüber hinaus kann mithilfe spielerischer Elementen (Gamification), beispielsweise in Form von Apps, die Motivation zu einem gesundheitsförderlichen Verhalten gesteigert werden. Dies wird unter anderem dadurch begünstigt, dass viele Apps und Softwarelösungen die individuell gesetzten Gesundheitsziele visualisieren und Erfolge messen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Wearables, Apps und Co. auch im Privatleben genutzt und Aktivitätsverhalten, Schlafdauer und Stresspegel gemessen und gespeichert werden können. Unternehmen profitieren von digitalen Lösungen dahingehend, dass die Gesundheitsdaten zusammengeführt werden und dadurch ermittelt werden kann, ob das Gesundheitsverhalten in die richtige Richtung geht.

Voraussetzungen und Hürden für ein Digitales BGM
Trotz aller Vorteile darf jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass ein digitales BGM das „analoge“ BGM komplett ersetzen kann. Selbst wenn digitale Elemente die Informationsverbreitung und Datenerfassung erleichtern, sind persönlicher Kontakt und Motivationsförderung von Seiten der Führungsebene und Arbeitskollegen stets bedeutsame Faktoren, die zum Erfolg eines BGM beitragen. Neben der flächendeckenden Verfügbarkeit technischer Möglichkeiten spielen auch Informationen über deren Nutzen und Anwendung eine wichtige Rolle. Des Weiteren ist beim Einsatz digitaler Lösungen, gerade in puncto Erhebung von Gesundheitsdaten, auf die Einhaltung des Datenschutzes zu achten. Entscheidend für ein digitales BGM ist, dass möglichst viele Mitarbeiter die digitalen Medien nutzen und bereit sind, dem Unternehmen ihre Daten in anonymisierter Form zur Verfügung zu stellen.

Mit der BSA-Akademie zum BGM-Experten
Qualifizierte Gesundheitsmaßnahmen benötigen auch qualifiziertes Fachpersonal, welches in der Lage ist Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, die optimal auf die konkreten Bedingungen im jeweiligen Unternehmen zugeschnitten sind. Mit der BSA-Akademie haben Interessenten die Möglichkeit, sich nebenberuflich von der „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement“ bis hin zur Profiqualifikation „Manager für betriebliches Gesundheitsmanagement“ weiterzubilden. In diesen Lehrgängen erlangen die Teilnehmer Kompetenzen und Werkzeuge, die zum Aufbau eines systematischen und nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements benötigt werden.

Weitere Informationen:
Fachbereich BGM der BSA-Akademie